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19.01.17 –
Anlässlich der Entscheidung des Deutschen Bundestags über die Zulassung von Cannabis auf Rezept erklärt der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour:
„Endlich bekommen Schwerstkranke ab März die Möglichkeit Cannabis legal zu beziehen. Bislang hat die Bundesregierung den PatientInnen hohe Preise in den Apotheken oder den Schwarzmarkt zugemutet. Jetzt endlich haben die PatientInnen Anspruch auf eine Versorgung aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen. Ich freue mich sehr über diese überfällige Entscheidung des Deutschen Bundestags.
Die Drogenpolitik in Deutschland braucht aber mehr als nur einen Schritt in die richtige Richtung. Wir dürfen jetzt nicht stehenbleiben. Frankfurt ist in aller Welt bekannt für seine moderne Drogenpolitik. Hier wurde der Frankfurter Weg entworfen und zum Erfolg geführt. Frankfurt ist bereit für den nächsten Schritt: ein Modellprojekt zur kontrollierten Cannabisabgabe.
Die Vorteile liegen auf der Hand: NutzerInnen werden entkriminalisieren und eine barrierefreie Aufklärung ermöglicht. Nicht zuletzt wollen wir die Sicherheitsbehörden entlasten indem wir einerseits den Schwarzmarkt für Cannabis auf einen Schlag beseitigen und andererseits die Behörden von Verfahren befreien, die in der Regel wegen Geringfügigkeit eingestellt werden.“
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