
22.12.21 –
Der Magistrat wird gebeten, auf RMV, Traffiq und VGF einzuwirken, dass die durch Bauarbeiten veränderten temporären Streckenführungen von Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen früher und verständlicher an die Fahrgäste kommuniziert werden.
Denn nicht immer liegt es zuletzt bei den Fahrgästen, welche der angebotenen Informationen sie bereit sind aufzunehmen, sondern an komplizierten Grafiken und unverständlichen Texten.
Begründung:
Wann immer gerade zu Ferienzeiten baustellenbedingt Streckenführungen von öffentlichen Verkehrsmitteln geändert werden, entsteht Konfusion. Plötzlich fahren Straßenbahnen auf ungewohnten Wegen, wie jetzt gerade während der Herbstferien die Linien 16 und 17, die plötzlich im Gallus verkehren. Dafür werden bekannte Linien wie 14 und 21 eingestellt. Das Problem dabei sind die Kundeninformationen, die man an den Haltestellen findet, wenn man Glück hat. Selbst ortskundige Verkehrsteilnehmende kommen darüber ins Grübeln. Wie sollen sich erst Ortsfremde anhand dieser Graphiken und Beschreibungen orientieren?
Besser wären klare Aussagen wie: „In der Zeit vom 11. bis 25. Oktober fährt die Straßenbahnlinie 11 von Fechenheim nicht mehr über den Hauptbahnhof nach Höchst. Bitte steigen Sie an der Haltestelle Hbf/Münchner Straße aus und in die S-Bahn-Linien 3, 4, 5, 6 im Hauptbahnhof tief, Gleis 104 um. Fahren Sie bis zur S-Bahn-Haltestelle Galluswarte und steigen Sie dort in die Straßenbahnlinien 11 oder 17 um in Richtung Höchst.“
Bild: Petra Thomsen
Kategorie
Altstadt | Anträge | Bahnhofsviertel | Europaviertel | Gallus | Gutleutviertel | Innenstadt | Ortsbeirat | Petra Thomsen
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