23.05.18 –
Der Magistrat wird aufgefordert, die im Laufe des Brachliegens der Flächen, vor der Hausnummer 16 und 14, außerdem beidseits der Athener Straße Ecke Europaallee, entstandene „wilde“ Artenvielfalt zu erhalten und nicht durch eine Bepflanzung mit weniger Arten zu ersetzten. Die vielfältigen Pflanzen sollen gut gepflegt werden. Die Flächen können mit einem Schild mit dem Hinweis „Bienenweide“ ausgestattet werden.
Begründung:
Die Gesamtheit der Pflanzen, die besonders viele Pollen und Nektar bilden, nennt man Bienenweide.
Sie setzen sich aus möglichst vielen verschiedenartigen Pflanzen zusammen und werden nur zweimal im Jahr gemäht, damit möglichst alle Blumen und Kräuter ausgeblüht und gesamt haben.
Auf den meisten öffentlichen Grünflächen dominieren Monokulturen, die Rasenflächen werden häufig gemäht. Bienen und andere Insekten finden nicht genug Nahrung.
Durch das Anlegen einer Bienenweide ist es möglich, den Bienen und anderen Insekten eine ganzjährige Nahrungsgrundlage zu schaffen. Nicht zuletzt ist eine Bienenweide ein echter Schmuck.
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