11.05.2020

Ortsvorsteher Strank muss Amt und Parteiinteressen trennen

Einmal mehr sind die GRÜNEN im Ortsbezirk 1 über die mangelnde Sensibilität von Dr. Oliver Strank befremdet, wenn es um die gebotene Trennung seines Amtes als Ortsvorsteher im Ortsbezirk 1 und die Interessen seiner Partei SPD geht.

So lädt Ortsvorsteher Strank die Agentur „Drei Eins“ in die nächste Ortsbeiratssitzung ein, um dort ihr Konzept für eine Begrünung des Mainkais vorzustellen. Dabei handelt es sich jedoch um eine Auftragsarbeit der SPD-Fraktion im Römer. 

„Unabhängig davon, dass wir uns eine Begrünung des Mainkais wünschen, sind wir erstaunt darüber, dass Strank offenbar kein Problem darin sieht, eine von der SPD bezahlte Planung in der allgemeinen Bürger*innenfragestunde des Ortsbeirats vorstellen zu lassen, ohne in der Tagesordnung transparent zu machen, wer dahinter steht. Deswegen tun wir’s“, sagt Christoph Rosenbaum, Sprecher der GRÜNEN im Ortsbezirk 1.

„Bereits in der Vergangenheit hatte Strank in kritikwürdiger Weise sein Amt genutzt um etwa in Briefen an SPD-Mitglieder mit seinem Briefkopf als Ortsvorsteher um Unterstützung in innerparteilichen Abstimmungen zu werben“, erinnert sich die Sprecherin der GRÜNEN im Ortsbezirk 1, Petra Thomsen. „Dieses Mal macht er’s umgekehrt und nutzt SPD-Mittel in seiner Rolle als Ortsvorsteher.

„Die GRÜNEN im Ortsbezirk 1 wünschen sich deshalb zwei Dinge: Erstens, dass Ortsvorsteher Strank endlich die nötige Distanz zwischen seinen parteipolitischen Ambitionen und seiner Funktion als Ortsvorsteher herstellt, wie es viele andere Ortsvorsteher*innen problemlos tun.

Zweitens, dass der Ortsvorsteher eine offene unvoreingenommene Diskussion mit den Bürger*innen ermöglicht, mit dem Ziel den Magistrat durch den Ortsbeirat aufzufordern, mit der fachlichen Planung einer Begrünung des Mainkais zu beginnen. Denn das ist der richtige Weg, wenn einem vor allem das Ergebnis wichtig ist“, so Thomsen und Rosenbaum abschließend.

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