02.05.2021

Die Marktschwärmerei kommt ins Gutleutviertel

Frankfurt bekommt zwei neue regionale Wochenmärkte! Drei Frankfurterinnen, hauptberuflich derzeit ausgebremst durch Kurzarbeit und andere Covid-Nebenwirkungen, haben beschlossen, die “Marktschwärmer” in Frankfurt einzuführen. Bei diesem nachhaltig au...

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Kategorien:Gutleutviertel
11.04.2021

Mobiler Impftermin im Gutleutviertel

Die Evangelische Hoffnungsgemeinde in der Hafenstr. 7 hat die Möglichkeit, durch ein mobiles Impfteam und mit ehrenamtlicher Unterstützung und weitere Helfer*innen am 21. April 2021 eine Impfaktion für 200 Menschen anzubieten. Die impfwilligen Personen müssen der Gruppe 1 und 2 (höchste und hohe Priorisierung) nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören.

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Kategorien:Gutleutviertel
22.02.2021

Mit wenig viel erreichen: GRÜNE für Fassadenbegrünungsoffensive

Fraktionssprecher Andreas Laeuen von den GRÜNEN im Ortsbeirat 1 fordert eine Fassadenbegrünungsoffensive von der Stadt Frankfurt. "Es genügt nicht mehr, Hausbesitzern eine Förderung anzubieten und darauf zu warten, dass Eigentümer handeln", sagt Laeuen. Vielmehr müsse die Stadt nun übrig gebliebene Gelder aus dem Fördertopf selbst in die Hand nehmen und aktiv großflächige Fassadenbegrünungen an städtischen Liegenschaften mit einfachen Mitteln vorantreiben. Zuvor hatte der Magistrat berichtet, dass Mittel zur Förderung der Gebäudebegrünung nur sehr zögerlich abgerufen wurden.


"Ganz besonders müssen Gebäude in der Innenstadt begrünt werden, denn dort litt die Bevölkerung in den letzten drei Saharasommern am meisten", ergänzte Laeuen. Er begründete dies auch damit, dass sich neben der Wohnbevölkerung viele Menschen in diesem Bereich zum Arbeiten und Einkaufen aufhalten und somit rasch und effektiv eine positive Wirkung für sehr viele Menschen erreicht werden kann. Weiterhin solle die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Fassadenflächen benennen, die schnell und einfach begrünt werden können. Auch das könne aus den übrig gebliebenen Fördermitteln finanziert werden. "Ziel muss sein, sehr kurzfristig großflächige Begrünungserfolge zu erzielen und möglichst wenig Geld in Planung zu stecken", so Laeuen abschließend.

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17.02.2021

Mit Erwachsenen Lesen und Schreiben üben

Für Menschen, die wenig Deutsch sprechen und in Ihrem Heimatland kaum eine Schule besucht haben, aber auch für viele Deutschsprachige, die aus den unterschiedlichsten Gründen das Lesen und Schreiben nie richtig gelernt oder im Laufe ihres Lebens wieder verlernt haben, sind schon die kleinsten Dinge im Alltag eine große Herausforderung. 

  • Sie können sich vorstellen, Erwachsene zu unterstützen, die Lesen und Schreiben üben wollen?
  • Und Sie bringen neben Geduld auch gute schriftsprachliche Deutschkenntnisse mit?

Am kommenden Samstag bietet die VHS Frankfurt am Main hierzu wieder eine Einstiegsschulung an. Sie bekommen einen Einblick, wie man alltagsbezogen und individuell Grundbildung unterstützen kann. So werden Sie auf Ihr Engagement vorbereitet. 

Datum:                   Samstag, 20. Februar 2021

Uhrzeit:                  10:00 Uhr bis 14.00 Uhr

Anmeldeschluss:     Donnerstag, 18. Februar 2021

Bei Interesse können Sie sich anmelden: 

E-Mail: Lisa.Wardak(at)awo-frankfurt.de

Die Schulung erfolgt online über ZOOM. Die Einwahldaten gehen Ihnen nach Anmeldeschluss zu.

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08.02.2021

Unser Antrag im Ortsbeirat 1: Erhöhung der Auslastung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof

Der Magistrat wird aufgefordert, zur Erhöhung der Auslastung und Verbesserung des Serviceangebotes im Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof, dafür zu sorgen zu lassen, dass

  1. das Einstellen und Parken von Fahrrädern testweise für ein Jahr kostenlos angeboten wird.
    eine kostenlose Selfservice-Repair-Station aufgestellt wird.
  2. mindestens zwei E-Bike-Ladestationen aufgestellt werden.
  3. eine kostenlose Lastenrad-Verleihstation, z.B. von „Main- Lastenrad“, eingerichtet wird.
  4. eine begleitende Werbekampagne auf Plakaten im Umfeld des Hauptbahnhofs und in den sozialen Medien geschaltet wird.

Begründung:

Die Auslastung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof ist bereits seit seiner Inbetriebnahme enttäuschend gering. Das hat mehrere Gründe:

  • Die gefährliche Zufahrtsituation
  • Fehlende Hinweisbeschilderung
  • Ungünstige Lage
  • Fehlende Anbindung an Gleise und Bahnsteige
  • Kosten für das unbewachte Abstellen
  • Fehlende Serviceangebote
  • Die Fahrradwerkstatt hat bereits seit Oktober 2020 dauerhaft geschlossen, wodurch auch keine soziale Kontrolle zur Abschreckung von Diebstahl mehr vorhanden ist.

Die Tarife (1,00€/Tag, 10,00€/Monat und 100,00€/Jahr) schrecken viele Nutzer*innen ab. Das
Parken soll kostenlos angeboten werden, die entfallenden Einnahmen fallen bei der äußerst
geringen aktuellen Nutzung nicht ins Gewicht. Lediglich das Laden von E-Bikes soll für die Nutzer*
innen kostenpflichtig werden.
Zusätzliche Serviceangebote wie ein Lastenradverleih und eine Reparaturstation erhöhen die
Attraktivität und ziehen weitere Nutzer*innen an.
Eine Medienkampagne im Umfeld des Hauptbahnhofes macht potentielle Nutzer*innen neugierig
und leitet sie gemeinsam mit der Hinweisbeschilderung in das Fahrradparkhaus.

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03.02.2021

Unser Antrag im Ortsbeirat 1: Begrünung und Aufenthaltsqualität am Fahrradparkhaus Hauptbahnhof

Der Magistrat wird aufgefordert, zur Begrünung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Fahrradparkhaus Hauptbahnhof dafür sorgen zu lassen, dass:

  1. Der Pflasterstreifen vor der Fassade in der Mannheimer Straße entsiegelt und begrünt wird.

  2. Eine selbstrankende Fassadenbegrünung mit wildem Wein oder ähnlich geeigneten Pflanzen installiert wird.

  3. Geprüft wird, ob zwischen dem Hotel und dem Parkhaus weitere Bäume gepflanzt werden können.

  4. Zwei Sitzbänke und zwei Abfallbehälter aufgestellt werden.

  5. Eine ausreichende Beleuchtung installiert wird.

BEGRÜNDUNG:

Die Fassade des Parkhauses ist modern, wirkt aber trist und grau. Alle Flächen rund um das Parkhaus wurden versiegelt, Regenwasser kann nicht versickern, und Pflanzen oder gar Bäume sucht man vergeblich. Eine Fassadenbegrünung würde die gestalterische Qualität verbessern, ein Angebot für Vögel und Insekten bieten sowie die sommerlichen Oberflächentemperaturen senken. Regenwasser könnte zumindest teilweise versickern.

Auf dem gesamten Areal sind lediglich zwei Bäume im südlichen Bereich des Busbahnhofs gepflanzt worden. Weitere Bäume würden Schatten spenden und Tieren Schutz und Lebensraum bieten. Bänke sind lediglich im hinteren Bereich des Busbahnhofs vorhanden und stark frequentiert. In der Mannheimer Straße fehlen sowohl Bänke als auch Abfallbehälter. Die Beleuchtung sollte im Bereich der Bänke ergänzt und optimiert werden. Diese vergleichsweise kostengünstigen Maßnahmen führen schnell zu einer signifikant höheren Aufenthaltsqualität.

Grafiken: Alexander Mitsch

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03.02.2021

Unser Antrag im Ortsbeirat 1: Sichere Zufahrt für Radfahrende zum Fahrradparkhaus Hauptbahnhof

Der Magistrat wird aufgefordert, zur Verbesserung der Sicherheit und Hinweisbeschilderung für Radfahrende, die ihr Rad in das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof einstellen möchten, dafür sorgen, zu lassen dass:

1. Unmittelbar vor dem Fahrradparkhaus Hauptbahnhof auf der Mannheimer Straße zwischen Stuttgarter Straße und der Zufahrt ein Radweg markiert wird an Stelle der drei Parkplätze.

2. Eine ausreichend große und von Weitem sichtbare Hinweisbeschilderung der Zufahrtsrampe, z.B. in Form zweier bedruckter Banner, angebracht wird.

3. Ein Verkehrszeichen Nr. 138 „Radverkehr“ vor dem Parkhaus in Fahrtrichtung Hafenstraße angebracht wird.

4. Im nächsten Schritt markierte Radwege auf der Stuttgarter Straße in Richtung Gutleut, Bahnhofsviertel und Sachsenhausen einzurichten und

5. Markierte Radwege auf der Mannheimer Straße in Richtung Gutleut, Gallus und Europaviertel einzurichten.

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20.01.2021

Den Menschen am Baseler Platz stinkt`s gewaltig! - Frankfurter Grüne stellen Pläne für den Baseler Platz vor

In Spitzenzeiten fahren rund 80.000 Fahrzeuge rund um den Baseler Platz. Und sogar während der Coronapandemie ist von Entspannung keine Spur: Unzählige LKW, Busse und Straßenbahnen rumpeln an den Häusern vorbei.  Auto-Poser und Raser gefährden Fußgehende und Radfahrende. Die Nerven der Anwohnenden liegen blank. Den Menschen reicht es jetzt: Sie wollen den Lärm, den Gestank und die Abgase nicht länger hinnehmen.

Petra Thomsen und Alexander Mitsch, die Spitzenkanditat*innen der Grünen für den Ortsbeirat, haben sich vor Ort ein Bild gemacht. „Die Belastungen am Baseler Platz sind unerträglich“, stellt Thomsen fest. „Wir haben uns die Sorgen der Menschen angehört. Viele haben Angst, die Straßen zu überqueren. Und selbst auf den schmalen Gehwegen droht Gefahr durch E-Roller und Radfahrende, die verbotenerweise den Autos ausweichen. Nachvollziehbar, denn Radwege sucht man oft vergeblich“, so Thomsen weiter. „ Und höchste Zeit, dass wir daran etwas ändern.“

Alexander Mitsch stellt den Anwohnenden die Pläne der Grünen zur Umgestaltung des Baseler Platzes vor. Er hat gemeinsam mit der grünen Römerfraktion und der Stadtteilgruppe am Konzept „Stadt am Main“ gearbeitet, das Frankfurt mobil, lebenswert und klimagerecht machen soll. „Als Architekt und Klimaschützer war mir sofort klar, dass sich die Verkehrsführung und die Platzverteilung am Baseler Platz grundlegend ändern müssen. Wir machen den Leuten vor Ort ein konkretes Angebot für mehr Lebensqualität.“ Und er erfährt große Zustimmung.

„Aus der Verkehrsinsel Baseler Platz wird ein Park mit Quartiersplatz und Mobilitätsstation“, so Mitsch weiter. „Die Straßenbahn fährt auf einem Rasengleis und wird im Zuge der Umgestaltung des Hauptbahnhof-Vorplatzes auf den Baseler Platz verlegt. Eine neue Quartiers-Buslinie, Lastenfahr-räder, E-Bikes, E-Roller, einen SB-Radreparaturstation, eine Paketstation, ein regionales Bio-Obst- und Gemüseangebot und W-LAN ergänzen das vielfältige Angebot. Der neu geschaffene Quartiers-platz bietet Raum für einen Kiosk mit Café, eine Wasserfläche und Bereiche zum Spielen. Und das Beste: Ehemalige Fahrbahnen  werden entsiegelt, frei werdende Flächen für die Menschen nutzbar gemacht, und der Platz rückt direkt an die Häuser  heran.“ Mitsch schwärmt von schattenspenden-den Bäumen, einer Streuobstwiese, die zum Naschen einlädt und Insektenwiesen und Vogelhecken, die gefährdeten Arten Schutz bieten. Kurz: Die Menschen können endlich aufatmen.“

Außerdem wollen die Grünen die Wilhelm-Leuschner-Straße und die Stuttgarter Straße zu einer breiten Fahrradstraße aufwerten, um den Hauptbahnhof und die Innenstadt an den Main anzubinden. Ein sicheres, baulich getrenntes Radwegenetz soll die Nord-Süd- und West-Ost-Achsen mit der Mobilitätsstation barrierefrei verknüpfen.

„Uns ist ganz besonders wichtig, die Bürger*innen in die Planungen einzubeziehen und die Wünsche zu berücksichtigen“, so das grüne Spitzenteam. „Wir stehen für eine Verkehrswende und stemmen uns gegen die Klimakatastrophe. Und wir wollen vor Ort ganz konkret die Lebensbedingungen der Menschen verbessern und direkt nach der Kommunalwahl mit temporären Maßnahmen beginnen.“

Alle Bilder Copyright Alexander Mitsch

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23.12.2020

Neuer "Schutzmann vor Ort" für Gallus und Gutleut

Der neue Schutzmann vor Ort für das Gallus und Gutleut, Herr Tarik Chaikhoun, hat seinen Dienst offiziell aufgenommen und bietet nun Bürger-Sprechstunden an:

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14.12.2020

Unser Antrag im Ortsbeirat 1: Westhafenplatz, ein öffentlicher Platz mit Verbindungsfunktion - aber nicht für alle

Der Magistrat wird aufgefordert, dafür sorge zu tragen, dass:

  1. Die groben Pflastersteine im Bereich des Westhafenplatzes durch ein leicht begehbares Pflaster ausgetauscht wird, um insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein besseres Gehen bzw. Befahren (mit Rollstuhl oder Rollator) zu ermöglichen.

  2. Endlich eine sichere und zumutbare Querungsmöglichkeit über die  Straße Unter der Friedensbrücke, die Bahngleise und Speicherstraße zur Schleusenstraße geschaffen wird.

Begründung:

Der Bereich des Westhafenplatzes wird von sehr vielen Menschen aus dem Gutleut auf ihrem Weg zum Main genutzt. Das große grobe Kopfsteinpflaster sorgt für unnötige Behinderungen. Die Ausgestaltung des Pflasters ist unvereinbar mit dem Europäischem Rechtsakt zur Barrierefreiheit.
Der fehlende Übergang in Höhe der Schleusenstraße führt dazu, dass unzählige Menschen  auf ihren täglichen Wegen die beiden Straßen und die Gleise kreuzen. Hier stellt nicht etwa der Bahnverkehr eine Gefahr dar, sondern der zu schnelle Autoverkehr in diesem Bereich. Der nur gelegentliche stattfindende Schienenverkehr wird hier ohnehin im Schritttempo und mit eingeschaltetem Läutewerk abgewickelt, so dass Querungshilfen nur über die Fahrbahnen erforderlich sind.

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