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Auch Gewitter dürfen das Nachtflugverbot nicht aufweichen

Als "durchsichtigen Versuch, das Nachtflugverbot aufzuweichen" haben die GRÜNEN im Römer den Vorstoß der Fraport AG bezeichnet, für Unwetter eine Ausnahmeregelung bis 0.30 Uhr zu schaffen, statt wie bislang bis Mitternacht. "Es ist völlig inakzeptabel, dass Fraport wegen der gewitterbedingt ausgefallenen Flüge das Nachtflugverbot öffentlich zur Diskussion stellt und damit das Vertrauen der Anwohnerinnen und Anwohner in das Unternehmen erneut schwächt", so Ursula auf der Heide, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer. WEITERLESEN...

25.07.16 –

Als "durchsichtigen Versuch, das Nachtflugverbot aufzuweichen" haben die GRÜNEN im Römer den Vorstoß der Fraport AG bezeichnet, für Unwetter eine Ausnahmeregelung bis 0.30 Uhr zu schaffen, statt wie bislang bis Mitternacht. "Es ist völlig inakzeptabel, dass Fraport wegen der gewitterbedingt ausgefallenen Flüge das Nachtflugverbot öffentlich zur Diskussion stellt und damit das Vertrauen der Anwohnerinnen und Anwohner in das Unternehmen erneut schwächt", so Ursula auf der Heide, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

"Wenn es nach der Fraport geht, haben wir scheinbar einen Schönwetter-Flughafen. Heftige Sommergewitter sind keine Seltenheit und werden tendenziell sogar zunehmen. Die Fraport und die Fluggesellschaften müssen dies endlich zur Kenntnis nehmen und ihre Flugpläne besser organisieren. Das muss in einer so modernen Industrie möglich sein", so auf der Heide.

"Die Nachtruhe ist, das haben zuletzt die Ergebnisse der NORAH-Studie bestätigt, ein Bestandteil elementarer Gesundheitsvorsorge, der noch dazu die Akzeptanz des Flughafens in der Region steigert. Auf der Heide betont: "Wer das Nachtflugverbot jetzt aufweichen will, zeigt, dass er aus der NORAH-Studie nichts gelernt hat". Schon die verkürzte sogenannte Mediationsnacht war ein Kompromiss der Ausbaubefürworter zu Lasten der Bevölkerung. Das Bundesverwaltungsgericht hatte Fraport deshalb aufgegeben, die Nachtrandstunden weiter zu entlasten. "Die Bevölkerung wartet aber auf weitere Schritte zur Entlastung und nicht auf Verschlechterungen. Es ist gut, dass Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson hierzu entsprechend klare Worte gefunden hat", so auf der Heide. Samson hatte mitgeteilt: "Die Regelungen in der Betriebsgenehmigung des Frankfurter Flughafens sind an dieser Stelle eindeutig und lassen keinen Spielraum für Abwägungen".

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